Gofio Tradition, Religion und Kultur
Einführung
Diese Route verbindet zwei historische Dörfer im Landesinneren von Fuerteventura durch eine landwirtschaftliche Landschaft, die durch jahrhundertelange menschliche Anstrengung geprägt wurde. Kirchen, Kapellen, Herrenhäuser und Mühlen erzählen die Geschichte einer Gesellschaft, die eng mit dem Land und dem Wasser verbunden ist.
Kirche von Santa Ana
Diese Kirche in Casillas del Ángel aus dem 18. Jahrhundert ist eine der einzigartigsten Kirchen der Insel und besticht durch ihre schwarze Steinfassade und ihren Wert als Rückgrat des Dorfes.
Das Haus von Rugama
Ehemalige ländliche Hacienda, die einer der aristokratischen Familien der Gegend gehörte und jetzt in ein Agro-Hotel und einen gastronomischen Bereich umgewandelt wurde. Seine Struktur spiegelt die traditionelle Nutzung des Wassers mit Hilfe von Zisternen, Gavias und Sieben wider.
Einsiedelei und Kreuz von San Andrés
In Tetir sind die Einsiedelei von San Andrés und das Kreuz, das mit der alten Tradition der Gebete um Regen verbunden ist, eines der anschaulichsten Beispiele für das immaterielle Erbe der Insel.
Jedes Jahr am 30. November lassen die Menschen alte Rituale wieder aufleben, um Regen von den Feldern zu erbitten und damit eine uralte Tradition aufrechtzuerhalten.
Kirche von Santo Domingo de Guzmán
Mit ihrem charakteristischen, weithin sichtbaren Turm ist diese Kirche eine der wichtigsten Kirchen im Landesinneren von Fuerteventura. Ihr Bau dauerte mehr als ein Jahrhundert und spiegelt das Wachstum und die Bedeutung von Tetir als landwirtschaftliches Zentrum wider.
Aktives Gofio Museum
Die Route endet an einem der einzigartigsten Orte der Kanarischen Inseln: einer alten Gofio-Fabrik, die noch immer in Betrieb ist und als die größte Mühle des Archipels gilt.
Hier können Besucher aus erster Hand erfahren, wie der Gofio, ein seit den Ureinwohnern der Kanaren unverzichtbares Nahrungsmittel, traditionell hergestellt wird.
