Das Denkmal für die Gefallenen der Fallschirmflagge „Roger de Flor“ befindet sich in der Gegend von Tablero de los Llanos del Muchichafe, im Dorf Tefía, und erinnert an eine der tragischsten Episoden, die sich auf Fuerteventura im 20.
Am 12. April 1972 ereignete sich im Rahmen der als „Maxorata-72“ bekannten Militärmanöver ein schwerer Unfall während einer Fallschirmabsprungübung. Etwa hundert Angehörige der VI. Fallschirmjägerbrigade „Almogávares“ (BRIPAC), die zur 1. Fallschirmjägergruppe „Roger de Flor“ gehören, waren an diesem Morgen vom Luftwaffenstützpunkt Gando auf Gran Canaria in Richtung Fuerteventura gestartet.
Während des Absprungs lenkten unerwartet starke Windböen die Fallschirmjäger in ein steiles Gebiet mit Klippen und Steinmauern ab, das etwa drei Kilometer vom geplanten Landepunkt entfernt lag. Infolge des Unfalls starben dreizehn Soldaten, darunter zwei Unteroffiziere und elf Fallschirmjägerlegionäre (CLP), sowie zahlreiche Verletzte.
An dem Ort, an dem die Ereignisse stattfanden, steht heute ein Gedenkmonolith, der den verstorbenen Soldaten dauerhaft die Ehre erweist. Dieses Denkmal ist zu einem Ort der Erinnerung und des Gedenkens geworden, der sich in die Landschaft des Landesinneren Mallorcas einfügt und eine Station des historischen Gedächtnisses innerhalb der kulturellen Routen von Tefía darstellt.
Ein Besuch in dieser Enklave lädt zum Nachdenken und zum Respekt ein und erinnert an ein Ereignis, das Teil der jüngeren Geschichte Fuerteventuras und der Verbindung der Insel mit den Streitkräften ist.

